
Kronen Zeitung
FUSSBALL-BUNDESLIGA
Fährt Salzburg vor, wird „Horr“ zum Horror-Stadion
Der FC Red Bull Salzburg gastiert am Sonntag (14.30, live auf Sky) in der Fußball-Bundesliga bei der Wiener Austria. Die Mozartstädter können dabei auf eine beeindruckende Serie bauen. Die letzte Niederlage am Verteilerkreis ist eine kleine Ewigkeit her.
Von 1974 bis 2010 trug die Wiener Austria ihre Heimspiele im Horr-Stadion aus, das nach dem ehemaligen Wiener Verbandspräsidenten Franz Horr benannt war. Seither firmiert die Heimstätte der Veilchen als Generali-Arena. Für viele eingefleischte Fans ist es weiter „das Horr“. Wobei es bei Bullen-Besuchen gut und gerne als „Horror-Stadion“ durchgehen würde, wenn man einen Blick auf die jüngere Vergangenheit wirft.
Die letzte Niederlage der Salzburger in Wien-Favoriten datiert aus dem Jahr 2014 (!). Die von Roger Schmidt trainierten Bullen standen am 29. Spieltag bereits als Meister fest und waren wohl deshalb nicht mehr ganz bei der Sache, sodass Soriano, Mané, Ramalho und Co. mit 0:3 verloren.
Beichler: „Es werden enge, hart umkämpfte Spiele“
Vier Jahre später zog Salzburg noch einmal bei der Austria den Kürzeren. Das 0:4 am letzten Spieltag der Saison 2017/18 fand allerdings in Wiener Neustadt statt – Trainer Marco Rose schenkte damals den Jungspunden um Carlos Coronel, Luca Meisl oder Dominik Szoboszlai (war gerade einmal 17 Jahre alt) wichtige Einsatzminuten.
Vorsicht ist am Sonntag (14.30), wenn die Elf von Daniel Beichler am Verteilerkreis aufläuft, dennoch geboten: Auch in Heimspielen hatten die Bullen eine eindrucksvolle Serie. Im Februar riss diese jäh durch ein 0:2, das noch Thomas Letsch zu verantworten hatte. „Es werden enge, hart umkämpfte Spiele“, glaubt Beichler vor den beiden Duellen – am Mittwoch gastieren die Wiener zum Rückspiel in Wals-Siezenheim. „Wir spielen gegen eine erfahrene, routinierte Mannschaft, die uns auf die Nerven gehen wird. Genau das müssen wir zurückgeben.“
Aleksa Terzic ergänzt: „Die Meistergruppe ist enorm eng, da entscheiden oft Kleinigkeiten ein Spiel.“ Die nötige Unterstützung der Fans ist der Austria trotz ihrer Horror-Bilanz gewiss. Das Spiel gegen den Vizemeister ist ausverkauft.
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